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Wissenswertes über Esel

Der nubische (afrikanischer)Wildesel wird als Urform des Hausesels gehalten. Der Esel wird schon seit ca. 6000 Jahren als Last – und Reittier ge (be)nutzt. In vielen Ländern ist er immer noch nur auf seine schier unermüdliche Arbeitskraft reduziert und wird dementsprechend auch oft noch sehr schlecht behandelt und nur mit dem Notwendigsten versorgt. In vielen armen Ländern wie z.B. Ägypten, wo die Esel vermutlich als Haustier ihren Ursprung haben, führen sie oft ein klägliches Dasein mit Hieben, Überlastung, minimaler Ernährung, schlecht passendem Geschirr. Trotz alldem verrichten sie tagtäglich ihre Arbeit, nicht selten bis zum Umfallen. Esel gehören zu den klügsten Säugetieren, ihre Gutmütigkeit und Geduld wird ihnen zur Last gelegt, denn wer würde sich so schinden lassen, es sei denn, er ist unglaublich dumm?Sie wurden und werden heute noch in vielen Ländern als Zug – und Arbeitstier benutzt, als Lastenträger, sie treiben Mühlsteine und Wasserschöpfräder an. Eselsmilch wurde als Kosmetik geschätzt – Cleopatra badete sogar angeblich darin. Jahrhundertelang wurde der Esel als „Goldesel“ bezeichnet, er trieb unermüdlich Mühlräder an, ersetzte Mägde und Knechte, der Besitzer hatte geringe Haltungskosten und deshalb galt der Esel ihm als Vermögen. Deshalb sind sie absolut nicht faul, sie arbeiten durchaus gerne, vorausgesetzt, sie werden nicht überlastet. Esel gelten als störrisch, stur, die Bezeichnung „dumm“ wird oft als Schimpfwort gebraucht. Dabei ister eigentlich außerordentlich klug, sanft und vielseitig. Bei den „Bremer Stadtmusikanten“ ist es der Esel, der die Initiative ergreift und den anderen Tieren eine Zukunftsperspektive aufzeigt. Er spricht den bekanntestes Satz des Märchens: “Etwas Besseres als den Tod findest du überall.“Er ist neugierig und intelligent. Seinen Charakter zeichnet aus, dass er nicht scheut – sondern schaut. Die ursprünglichen Lebensräume wie Steinwüste machten panische Flucht bei Gefahr unmöglich (wegen der Verletzungsgefahr), das gab ihm vielleicht die Bezeichnung „stur“ ein, weil er stehen bleibt und nicht einfach wegläuft.Ein Esel ist sehr vorsichtig, er würde nie Wege beschreiten, die er nicht als sicher einstuft. Auf unbekannten Wegen trottet er mit gesenktem Kopf meist vor sich hin und schaut sich den Weg genau an um Sicherheit einzuschätzen. Wo immer er hintritt, sind Tier, Reiter und Last sicher.Das ist vielleicht auch ein Hinweis auf die Begriffsherkunft der „Eselsbrücke“. Esel sind sehr wasserscheu und weigern sich beharrlich, auch kleinste Wasserläufe zu durchwaten, auch wenn sie diese physisch leicht bewältigen könnten, denn ein Esel kann durch die spiegelnde Wasseroberfläche nicht erkennen, wie tief ein Bach ist. Daher baute man ihnen früher kleine Brücken, die sogenannten „Eselsbrücken“. Analog dazu ist eine sprichwörtliche Eselsbrücke ein Umweg oder besonderer Aufwand, der dennoch – oder überhaupt erst – zum Ziel führt. Außerdem geht ein Esel nicht über jede Brücke, denn er setzt seinen Huf nur auf jenen Untergrund, der ihm völlig geheuer erscheint. Er überquert nur eine Brücke, die ihm Sicherheit bietet, Somit steht die „Eselsbrücke“ auch für Sicherheit. (Wikipedia)Zudem ist der Esel aufmerksam, schnell lernfähig, hat ein ausgezeichnetes Gedächtnis für Freunde und Feinde (wen er nicht riechen kann oder wer ihm Böses tut, den vergisst er nicht), zuverlässig und zumeist gelassen.Esel bleiben bis ins hohe Alter neugierig und klug. Ställe, in denen Esel wohnen, erkennt man oft an den sehr raffinierten Schlössern. Sie probieren nicht aus, sie beobachten und machen dann gleich das Richtige. (Auch die Ställe auf dem Storchenhof wurden zwischenzeitlich alle mit zusätzlichen Riegeln versehen, weil die Esel gelernt hatten die Gatter zu öffnen)Ein Esel ist ein Herdentier, hat gerne Gesellschaft ,wird nicht selten 40 Jahre und älter und erreicht eine Größe zwischen 60 cm und 1,50 Meter. Es gibt Esel mit grauem, reinweißem, schwarzem (sog. Schmuggleresel), hellgrauem, mittelbraunem, braungrauem, geschecktem, schokobraunemFell, das nur bedingt wasserfest ist, deshalb erkälten sich Esel sehr leicht. Die klassische Fellzeichnung ist der Aalstrich und das Schulterkreuz , manche Eselbeine weisen Streifen auf – das sind Überbleibsel der Wildfärbung. Bei Importeseln sieht man oft weiße Ringe oder Flecke an Hals, Rücken oder Fesseln. Man nennt dies Abzeichen und es sind oft Resultate schwerer Verwundungen durch Anbindstricke oder schlecht sitzendes Sattelzeug.Typische Merkmale sind auch die langen Ohren, das gräulich-weiße Mehlmaul, meist helle Augen (Brille), kurze, struppige Mähne, der Schwanz endet in einer Quaste, sehr große, ausdrucksvolle, weit auseinanderstehende Augen.Die großen Ohren verleihen ihnen ein sehr gutes und empfindliches Gehör, sie empfangen damit Töne im hohen Frequenzbereich, beide Ohrmuscheln können unabhängig voneinander um 180 Grad gedreht werden, zuerst werden die Ohren auf das Geräusch gerichtet, erst danach wird der Kopf gedreht. Auch wirken die riesigen Ohren wie Resonanzkörper, damit können die Esel in der Steppe über Kilometer hinweg die Feinde hören. Auch die Gemütslage der Esel ist oft an den Ohren ablesbar. Beim Dösen sind die Ohren immer auf „halb Acht“ gestellt, sie können somit immer sofort wieder hellwach werden. Sie dösen fast zu jeder Gelegenheit ( fühlen sie sich allerdings wohl, legen sie sich auf die Seite zum Schlafen und sie sind fast nicht aus tiefem Schlaf zu wecken), dabei fallen die Augen oft zu, manchmal sogar im Gehen.Ein Esel sieht nicht sehr scharf, dafür nimmt er die kleinste Bewegung in einem sehr großen Umkreis wahr. Da die Augen seitlich am Kopf liegen, wird ihm eine Rundumsicht ermöglicht. Allerdings direkt über, unter, vor oder hinter ihm sieht er nichts.Ihr Geruchsinn, eng mit dem Geschmacksinn verbunden, ist stark ausgeprägt. Der Tastsinn erstreckt sich über den ganzen Körper. Aktives Tastorgan sind Lippen, Tasthaare im Maul -, Nüstern- und Augenbereich. Auch mit den Hufen wird getastet. Zuneigung zeigen sie auch durch Aneinander reiben der Köpfe oder Auflegen des Kopfes. Die Kommunikation findet hauptsächlich durch Körpersprache (v.a. mit Ohren, Augen, Maul und Kopfhaltung), Mimik, Absetzen von Kot und Urin statt. Sie rufen zur Begrüßung, aus Hunger, Protest, Freude, Übermut, oder mit Paarungswillen. Das I-Ah wird beim Ein – und Ausatmen erzeugt, wobei der Esel beim „I“ Luft holt, um das „Ah“ aus voller Brust herausschmettern zu können. Kranke Esel schreien nicht, das muss dann immer als Alarmzeichen gewertet werden. Bei großer Angst „schnarchen“ Esel, sie brummen bei Ärger, schnauben bei großer Anstrengung und knirschen ganz selten vor Wut. Angst wird z.B. auch durch einen Buckel oder Einziehen des Schwanzes gezeigt, bei Unterwerfung senkt er den Kopf und legt die Ohren an, Freude und Neugier wird durch steiles Aufrichten der Ohren angezeigt oder durch Beriechen und Stupsen mit dem Maul.Esel sind sehr esslustig und nimmersatt. Der Ursprung darin liegt bei ihren wildlebenden Vorfahren. Diese mussten weite Strecken zurücklegen und waren ständig in Bewegung um den Nahrungsbedarf in den kargen Gegenden zu decken. Deshalb haben als Haustier gehaltene Esel oft das Problem des Übergewichts.Zur Erhaltung der Gesundheit gehören die Fell , - Huf – und Zahnpflege, die Sauberkeit des Stalles, Wälzplätze. Zur Unfallverhütung sollte man nie hinter einem Esel laufen, ihn aus der flachen Hand füttern, den Führstrick nie um die Hand wickeln und feste Schuhe tragen.Vollständigkeitshalber hier noch eine Auflistung einiger der unzähligen Eselrassen:Marokkanischer Esel, Afrikanischer Esel, Korsischer Esel, Pyrenäen Esel, Poitou, Andalusischer Riesenesel, Mallorquinischer Riesenesel, Sardischer Esel, Toskanischer Esel, Cremefarbener Barockesel, Mazedonischer Gebirgsesel, Irischer Esel, Mammoth Jack, Brasilianischer Peka-Esel, Katalanischer Riesenesel, Bourbonen Esel, Zamorano-Leonés Riesenesel, Ägyptischer Esel, Berry Esel, Normandie Esel, Provence Esel, Asinara Esel ((Albino), Amiata Esel, Martina-Franca Esel…Ich hoffe, Euch einiges Interessantes über Esel zusammengetragen zu haben. Die Infos habe ich folgenden Büchern entnommen:•Greta Jansen: Esel, treue Gefährten•Marisa Hafner: Esel halten•Marisa Hafner: Ratgeber Nutztiere Esel•Gabriele Boiselle: Die Welt der EselSehr schöne Eselgeschichten sind in folgenden Büchern:•Andy Merrifield: Die Weisheit der Esel, Ruhe finden in einer chaotischen Welt•MariPosa Verlag: Warum Esel so gescheit sind•Tim Moore: Zwei Esel auf dem Jakobsweg